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2010-05-06

Massenschlägerei im Asylbewerberheim Seeligstadt (Sächsische Zeitung - Rödertal)

Erst eine Hundertschaft der Polizei brachte die mehr als 20 Aufgebrachten zur Ruhe.
Vermutlich war Alkohol der Auslöser dafür, dass die 20 Bewohner des Asylbewerberheimes Seeligstadt nahe Arnsdorf in der Nacht zu Dienstag brutal aneinandergerieten, Fensterscheiben und Möbel zerschlagen wurden. Es gab vier Verletzte, darunter der Wachmann, der im Nachtdienst war, hieß es beim Landratsamt Bautzen, das Träger der Asylbewerberheime im Landkreis ist.

Ein Zug der Polizei mit rund einhundert Mann wurde eingesetzt, um der Situation Herr zu werden. Mehrere Heiminsassen flohen vor den Beamten in den nahe gelegenen Wald, mehrere wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie laufen Ermittelungen. Voraussichtlich heute werden die Akten mit den Ergebnissen der Bautzener Staatsanwaltschaft übergeben, hieß es bei der Polizeidirektion in Görlitz.

Vor allem Inder und Algerier sollen in die handgreifliche Auseinandersetzung verwickelt, zwei Inder die Anstifter gewesen sein. Einer der beiden war nach Auskunft des Landratsamtes gestern noch flüchtig. Der andere wurde in das Asylbewerberheim in Kamenz verlegt.

Im Asylbewerberheim Seeligstadt leben derzeit knapp 180 Menschen verschiedener Nationen. Schlägereien mit einem Ausmaß wie am Dienstag habe es bisher nur selten gegeben, hieß es beim Betreiber des Seeligstädter Heimes, der Max Aicher Bischofswerda GmbH gestern dazu. (SZ/ass)

Anmerkung von KR Förster:
Wer sich so verhält, hat die Entscheidung seines Prüfungsverfahrens auf Asyl selbst entschieden: Ablehnung - Schnell zurück! - Kosten senken.
Alternative: dezentralen Unterbringung vorallem für die Kinder in solchen Heimen!!!